Präsentation von Greifvögeln

Die faszinierenden Flugvorführungen sollen dazu dienen, eines der ältesten Kulturgüter zu erhalten. Die Falknerei konnte sich bis heute als fairste Jagdart behaupten. Heute steht nicht das Jagen mit einem Greifvogel im Vordergrund, sondern Artenschutz, Naturverständnis, Vogelschutz und Vogelkunde.


Das Pferd in der Falknerei

Für die Falknerei in früherer Zeit spielte das Pferd eine bedeutende Rolle. Man musste schnell und wendig sein, um einen Jagderfolg zu erzielen.

Die Ursprünge der Falknerei sind in den asiatischen Hochsteppen zu finden. Es ist daher naheliegend, dass sich dort ganz spezielle Pferderassen für die Jagd mit Greifvögeln entwickelt haben.

Das Achal-Tekkiner-Pferd, ein Pferd des Altertums, wurde in den asiatischen Steppen zur Beizjagd mit dem Sakerfalken verwendet.

Die Usbeken und Tadschiken haben aus mongolischen Pferden ein reines Falknerpferd gezüchtet, das Lokaier-Pferd.

Bei den Arabern wurde die Beizjagd ausschliesslich mit arabischen Pferderassen ausgeübt.

Bei uns in Europa haben sich die Pferde immer den Zeitepochen angepasst. In der Renaissance- und Barockzeit war als königliches Falknerpferd häufig der Andalusier zu finden. Dieses edle Pferd hat mit seinem Blut ganz Europa bevölkert. Es ist die älteste Warmblutrasse auf europäischem Boden. In der Renaissance war es den spanischen Kartäusermönchen vorbehalten, diese Pferde zu züchten. Die Mauren brachten das Berberpferd, das klassische Falknerpferd der Marokkaner, in den südspanischen Raum.


                  Home



Die Falconeria San Grato zeigt Ihnen Flugvorführungen in der Nähe von Locarno/Kanton Tessin. Dort werden in einer malerischen Umgebung täglich Falken, Adler, Eulen und andere Greifvögel im freien Flug vorgestellt.

Weitere Informationen : Tel. 0041 79 820 54 60 , www.falconeria.ch